Jeder Pferdebesitzer nimmt mit seiner Art sein Pferd zu trainieren Einfluss auf dessen Bewegungsapparat.

Mit diesem Bewusstsein sei jedem Pferdebesitzer angeraten, sich ein Mindestmaß an Wissen über die körperlichen Gegebenheiten seines Pferdes anzueigenen, und bei der Auswahl seines Trainers darauf zu achten, dass ein fundiertes Wissen über die Biomechanik (Lehre der Bewegungsabläufe) und funktionelle Anatomie des Pferdes als Grundlage des Pferdetrainings dient!

 

 

Der Pferdekörper spiegelt jeden Trainingsfehler!

 

Gymnastizierung - wozu? Um das Pferd vor frühzeitigem Verschleiß zu schützen, um seine Mobilität und Vitalität zu wahren, um die natürliche Schiefe des Pferdes auszugleichen, um das volle Bewegungsausmaß auszuschöpfen und um die Durchlässigkeit zu fördern!

Korrekte Gymnastizierung dient der Gesunderhaltung

Ihres Pferdes und betrifft jede Reitweise!

 

In der Rekonvaleszenz gilt es das Pferd dahingehend zu trainieren, seine Schonhaltung aufzugeben, das Schmerzgedächtnis auszuschalten und Muskelverkürzungen, welche zum Beispiel mit Blockaden der Wirbelsäule einhergehen, zu lösen um einen nachhaltig beschwerdefreien Bewegungsablauf des Pferdes durch vorangegangene Behandlung durch den Osteopathen oder Chiropraktiker zu unterstützen. Dahingehend kooperiere ich mit dem behandelnden Tierarzt.

 

Beschwerden erkennen und lösen! Als Teil eines Netzwerkes an Spezialisten rund um die Pferdegesundheit vermittle ichTrainingswege um Folgebeschwerden zu vermeiden.

Daniela Schinko beim Pferdetraining

Sie haben Interesse an einem Kurs oder möchten in einem Vortrag mehr über die Biomechanik und anatomisch korrektes Pferdetraining erfahren? Nehmen Sie mit mir Kontakt auf, ich freue mich über Ihr Interesse!

Teilnahme an Webinaren

 

Themenbeispiele Vorträge:

 

Die Muskulatur des Pferdes - Teil 1 "Basiswissen Muskulatur verstehen - Training optimieren"*

Die Muskulatur des Pferdes - Teil 2 " Anatomie und Biomechanik der Vorhand"*

Die Muskulatur des Pferdes - Teil 3 "Anatomie und Biomechanik des Pferderückens"*

Die Muskulatur des Pferdes - Teil 4 "Anatomie und Biomechanik der Hinterhand" *

*alle Teile dieser Vortragsreihe sind wahlweise mit einem Reitkurs kombinierbar.

 

"Die Zäumung des Pferdes" - über die Wirkungsweise der verschiedenen Zäumungen, Trensen und Kandaren.

 

"Die natürliche Schiefe des Pferdes" - über die Definition der Händigkeit, die Auswirkungen auf den Pferdekörper und die Möglichkeiten zum Ausgleich. 

 

 

 


Pferdemassage

Dehnung und Mobilisation


Unter Berücksichtigung gewisser Kontraindikationen ist die Massage eine der ältesten Methoden den Körper zu entspannen und zu heilen.

 

  • Durch die Auswahl der Massagegriffe und Technik können Muskelverspannungen- und Verklebungen gelöst, und somit das Bewegungsausmaß verbessert werden.
  • Das Verletzungsrisiko wird vorbeugend minimiert und die Leistungsfähigkeit optimiert.
  • Stoffwechselschlacken werden besser abtransportiert und die Blutzirkulation verbessert.

 

Eine Massage nimmt auch direkten Einfluss auf das Nervensystem, und kann je nach angewendeter Technik z.B. vor einem Wettkampf anregend, oder nach intensivem Training entspannend sein. Das Wohlbefinden Ihres Pferdes wird gesteigert!

 

Ein verspannter Muskel ist minder durchblutet und kann

weder voll funktionstüchtig sein, noch an Kraft gewinnen!

 

Dies gilt es ganz besonders zu beachten wenn Pferde im Training stehen oder gezielt am Muskelaufbau gearbeitet werden soll!

Man unterscheidet zwischen aktiver und passiver Dehnung.

 

Bei der aktiven Dehnung bewegt sich das Pferd selbstständig im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten.

Die passive Dehnung kann vom Pferd nicht selbst durchgeführt werden, und geht im Ausmaß über die aktive Dehnung hinaus.

 

Muskelverkürzungen können unter Anderem nach Verletzungen auftreten, bei Schmerzen und Verspannungen, wenn durch Schonung der betroffenen Muskulatur kompensatorisch gearbeitet wird, bei Koordinationsstörungen, aber auch durch einseitiges Training. Zudem können Muskelverkürzungen die natürliche Schiefe des Pferdes begünstigen oder verstärken.

 

Nach vorangehender Beurteilung des Pferdes in seiner Beweglichkeit kann gezieltes Dehnen zu einer verbesserten Mobilität beitragen.

 

Durch regelmäßiges Dehnen oder Mobilisieren wird das Pferd lockerer und geschmeidiger, das Bewegungsausmaß nimmt zu und es gewinnt an Leistungsfähigkeit.

 

Vorbeugend kann die passive Dehnung

das Verletzungsrisiko Ihres Pferdes senken!


Hinweis: Weder Massage noch Mobilisationstechniken können den Tierarzt ersetzen, sondern stellen eine alternative Ergänzung dar, oder sind Teil eines individuellen Trainingsplans! Bitte lassen sie sich angewandte Maßnahmen immer erst von einem Therapeuten oder einer dahingehend geschulten Person zeigen bevor sie ewas nachmachen! Es können schwerwiegende Verletzungen am Bewegungsapparat oder der Muskulatur ihres Pferdes entstehen!

Training an der Hand

Unter dem Sattel


Die Arbeit an der Hand stellt das Fundament in der Jungpferdearbeit dar, sowie eine dressurmäßige Gymnastizierungsform des bereits ausgebildeten Pferdes.

In der Rekonvaleszenz erweist sich die Arbeit an der Hand als sinnvoll, da das Pferd den Rücken ohne Reitergewicht frei bewegen kann.

 

Die Möglichkeiten der Arbeit an der Hand sind vielfältig, und reichen von der klassischen Handarbeit über Longen- und Doppellongenarbeit, bis zur Arbeit mit dem Körperband oder der Verwendung von Bodenstangen. Somit kann jedes Pferd individuell nach seinen Ansprüchen gearbeitet werden!

 

 

Was kann mit Arbeit an der Hand im Allgemeinen erzielt werden?

 

 

Die Arbeit an der Hand kann die Arbeit unterm Sattel sinnvoll ergänzen, oder auch zur Gänze ersetzen!

Sinnvoll aufgebautes Kraft- und Ausdauertraining bildet die Grundlage für eine belastbare Muskulatur und weiteres Spezialtraining.

 

Unter Berücksichtigung der körperlichen Gegebenheiten des jeweiligen Pferdes lege ich das Hauptaugenmerk auf die Ausbildung einer korrekt ausgebildeten Muskulatur durch anatomisch korrektes Reiten. Gymnastizierung mit Seitengängen wirkt der natürlichen Schiefe des Pferdes entgegen und dient somit der Geraderichtung.

 

Aus therapeutischer Sicht können Blockaden der Wirbelsäule gelöst werden, wodurch bei entsprechender Indikation durch den Tierarzt oder Therapeuten auch ein Beritt mit physiotherapeutischem Hintergrund angezeigt wird.

 

Mein Ziel ist ein gut trainiertes Pferd in physiologischer Losgelassenheit und daraus resultierender Durchlässigkeit. Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit gehen mit korrekter Rückentätigkeit und Tragfähigkeit der Hinterhand einher, und werden durch kontinuierliches Minimieren der Hilfengebung in Form einer Impulsreitweise durch den Reiter begleitet.

 

Die Gesunderhaltung des Pferdes sowie das Vergnügen, ein leichtrittiges Pferd heranzubilden stehen im Vordergrund - für jede Sparte des Reitsports!


Trainingsbeispiel für die Galopparbeit:

 

Aus dem Arbeitsgalopp verkürze ich den Rahmen des Pferdes soweit es der Ausbildungsstand im Moment (ganz wichtiger Punkt!) zulässt. Die Energie muss unbedingt erhalten bleiben! Verliert das Pferd an Energie oder den "Vorwärtsdrang" oder beginnt gar zu "klemmen", unbedingt energisch vorwärt-abwärts-reiten, dann war das Verlangte ein Tick zu viel!

 

Kann das Pferd einige Zeit (nie ermüden!) diesen verkürzten Rahmen halten, erweitere ich den Rahmen wieder. Fehler beim Rahmenerweitern wären z.B.

  • wenn das Pferd an Haltung verliert
  • die Hinterhand nicht mit kommt
  • und das Pferd auf die Vorhand fällt.

 

Dabei geht die Bergauftendenz verloren und das Pferd würde "auseinanderfallen".

 

Den Wechsel aus verkürztem Rahmen und der Rahmenerweiterung kann man je nach konditionellem Zustand des Pferdes mehrmals in unterschiedlichen Zeitspannen anfordern - das Pferd darf man dabei allerdings niemals zur Erschöpfung bringen!

Abschließend an die Galopparbeit läßt man das Pferd locker Vorwärts-Abwärts Traben um sich zu dehnen!


Trainingstage österreichweit und im benachbarten Ausland -Termine auf Anfrage.

 

Mail: info@hippovital.at

Tel: +43 (0) 664/ 503-26-33

 


Allgemeine Geschäftsbedingungen
AGB.pdf
Adobe Acrobat Dokument 304.6 KB
Logo 'PayPal empfohlen'