Fr

11

Aug

2017

"Feine Hilfen beginnen im Kopf" Tageskurs (ohne Pferd)

feine Hilfen Kurs Hippovital Dressur Zügelführung
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Do

18

Mai

2017

Ohne Huf kein Pferd - Info Hufkurs!

Wir veranstalten auch heuer wieder Fortbildungsmöglichkeiten für den interessierten Pferdebesitzer unter der Leitung von Markus Gutwald  .

Alle Infos zu den Kursen entnehmt bitte den nachstehenden Ausschreibungen, für Fragen und Anmeldungen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

 

 

 

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Mo

15

Mai

2017

Tageskurs "Muskulatur & Massage"

Muskulatur und Massage
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Mo

12

Dez

2016

Silvester mit Pferden - gegen Ängste

 

Nicht alle Pferde stecken es gut weg, wenn in der Silvesternacht rundum die Feuerwerke gezündet werden. Angst und Panik verursachen nicht nur enormen psychischen Stress, sondern es passieren Jahr für Jahr viele Unfälle mit durchgegangenen Pferden.

 

Meist sind die Lichteffekte weniger das Problem, als die Geräuschkulisse. Das Zischen und Krachen der Böller und Raketen aus allen Richtungen lässt die Pferde oft panisch reagieren.

Und gerade das, kann man bis zu einem gewissen Grad üben.

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Mi

30

Nov

2016

Buch Vorstellung "Muskulatur verstehen Training optimieren"

Muskulatur Pferd
Covergestaltung Herzenspferd.de
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Di

13

Sep

2016

"Reiten im Einklang mit der Anatomie des Pferdes"

Einladung zum Vortrag und Kurs

12. - 14. Mai 2017

Bensheim, Hessen, Deutschland


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Di

02

Aug

2016

Ohne Huf kein Pferd! Einladung zum Praxistag für Fortgeschrittene

 

Unser zweiter Hufkurs heuer richtet sich an die in der "Natural Hoof Care" fortgeschrittenen Teilnehmer, und findet unter der Leitung von Markus Gutwald statt.

 

Information zum Themeninhalt und Anmeldung wie folgt. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung und freuen uns auf einen lehrreichen und spannenden Tag!

 

 

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Di

21

Jun

2016

Der Traum - Zaum. Ein Erfahrungsbericht mit "Zaum & Zeugs"

 

Ein gut passender Zaum ist mindestens genauso wichtig wie das Mundstück der Trense selbst, und so stieß ich auf meiner Suche nach etwas Handgefertigtem und Besonderen auf die Firma Zaum & Zeugs, die mir auf Facebook durch unzählige, wunderbare Bilder ihrer Arbeiten auffiel.

 

Zaum & Zeugs auf Facebook besuchst du hier

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So

22

Mai

2016

Ohne Huf kein Pferd - Information Hufkurs!

 

 Wir veranstalten auch heuer wieder unter der Leitung von Markus Gutwald Fortbildungsmöglichkeiten für den interessierten Pferdebesitzer.

 

Alle Infos zum Kurs entnehmt bitte der Ausschreibung, für Fragen und Anmeldungen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

 

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Mi

16

Dez

2015

#Pfeihnachtskalender  - Selbsterkenntnis und Ehrlichkeit im pferdigen Adventkalender 

 

Der "Pfeihnachtskalender" ist eine Aktion von Pferde im richtigen Licht und dem Pferdespiegel bei dem 24 verschiedene Pferdeblogger  ihre Wünsche und Gedanken rund um das Pferd verfassen. Die ganzen veröffentlichten Blogs finden sich unter dem Hashtag #Pfeihnachten und #Pfeihnachtskalender.

 

Ich habe das Los des 17. "Tütchens" gezogen und brüte vor diesem Blog, wie kaum zuvor.

Ich bin ein sehr klar strukturierter Mensch, der eigentlich immer daran arbeitet, seine Wünsche auch zu erfüllen. Nun kreisen meine Gedanken um meine Tiere. Was wünschen sie sich? 

 

Ich glaube nicht, dass Tiere Wünsche haben, sondern viel mehr Bedürfnisse. Und diese Bedürfnisse sind bei jedem Tier, ich schreibe bewusst nicht nur vom Pferd, primär artgerecht

gehalten zu werden. Das bedeutet beim Pferd Raufutter möglichst rund um die Uhr, Sozialkontakte zu Artgenossen und die Möglichkeit zur freien Bewegung. 

Diese Bedürfnisse zu erfüllen liegt in meiner Verantwortung, und nicht in der Wunscherfüllung.

 

Ob ich dieser Verantwortung gerecht werde, hinterfrage ich Tag für Tag kritisch und bin stets offen, mich selbst zu hinterfragen und Dinge zum Positiveren zu verändern.

Was wünsche ich mir also für die Pferdewelt?

 

Ich wünsche mir hauptsächlich von den Pferdebesitzern etwas. Nämlich Selbsterkenntnis und Ehrlichkeit bei der Frage "bin ich wirklich der Pferdemensch, der ich in den Augen meines Pferdes sein soll?"

 

Und dabei lade ich jeden ein, kurz einmal - ganz für sich alleine - in sich zu gehen, und sich zum Beispiel diese Fragen ehrlich zu beantworten:

 

  • Halte und füttere ich mein Pferd so, wie es seiner Gesundheit und Psyche gut tut, oder spielt dabei meine eigene Vorstellung die Hauptrolle?

Erst kürzlich habe ich mit einem vermeintlichen Pferdemenschen gesprochen, dessen Pferde bis auf eine Stunde am Tag keine freie Bewegung haben. Gerechtfertigt wurde das mit der Aussage, es seien "Sportpferde".  Dabei sprachen wir nicht von Pferden, die auf internationalem Niveau starten, sondern zwei Mal im Jahr auf einem lizenzfreiem Turnier "hinter dem Mond" und ich entgegnete, "Pferd bleibt Pferd".

 

Da gibt es kein wenn und aber, das sich der Mensch nicht selbst vormacht.

Zu viele Pferde stehen in einem ungeeigneten Stall und der Besitzer rechtfertigt das mit allen möglichen Ausreden (Ehrlichkeit!) oder einer falschen Wahrnehmung (Selbsterkenntnis!) des Zustandes.

 

  • Wie reite ich mein Pferd ?

Feines Reiten soll es sein, und selbstverständlich pferdeschonend. Da ist sich die Pferdewelt - zumindest nach außen hin - einig. Doch wie ist der eigene Blick "hinter die Kulissen", die Selbsterkenntnis und die Ehrlichkeit?

Das Reiten darf aus meiner Sicht nur geschehen, um das Pferd stolzer und schöner erscheinen zu lassen und seiner Gesundheit dienlich zu sein. Und das hinterfrage ich jedesmal wenn ich am Pferd sitze, und nachdem ich abgestiegen bin.

 

Beweggründe wie die eigene Entspannung, der sportliche Gedanke oder gar um sich selbst, aus welchen Gründen auch immer, zu profilieren können nie pferdeschonend sein. Entweder schaden sie dem Pferdekörper oder seiner Psyche. Erkennt euer Tun ehrlich, und missbraucht eure Pferde nicht! 

 

  • Wie rein ist mein Gewissen meinem Pferd gegenüber?

Diese Frage hat sicher das breiteste Beantwortungs-Spektrum, und kann von der eigenen Handlung im Krankheitsfall bis zur Anschaffung des Pferdes generell reichen. Hier liegt mir ein Punkt besonders am Herzen:

Oft werden Pferde unter dem Hauptgesichtspunkt "billig muss es sein" gekauft. Gerade diese Pferde werden oft vernachlässigt, was Haltung, Fütterung, passende Ausrüstung oder Ausbildung betrifft und leider wird vielfach auch an der tierärztlichen Versorgung gespart. Gerechtfertigt unter dem Aspekt, es sei ja "nur ein Freizeitpferd". Ein Pferd bleibt immer ein Pferd, egal zu welchem Preis es gekauft wurde und für welchen Verwendungszweck.

 

 

Ich wünsche mir, dass diese in der Pferdewelt üblichen Klassifizierungen ein Ende finden im Bewusstsein der Menschen.

Klassifizierungen zwischen dem Sportpferd und dem Freizeitpferd, aber auch zwischen dem Reitsport und der Reitkunst.

Mit einer gewissen Portion Demut vor dem Pferd selbst würde das gelingen.

 

  

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Fr

24

Jul

2015

Gedanken zur Massenproduktion an Pferdewissen im Internet - Pferdewirtschaft, quo vadis?

 

Es scheint, dass bloggen, und zumindest eine Facebook-Seite zu betreiben heute fast schon zur Selbstverständlichkeit des ambitionierten Pferdebesitzers und Reiters gehört. Und genau dieser "Trend" wirft positive, wie auch kritische Gedanken in mir auf.

 

Ich schicke vorweg, selbst zwei Blickwinkel zu haben. Ich bin einerseits Kleinunternehmer, und verdiene mein Geld rund um meine angebotenen Leistungen innerhalb des gymnastizierenden Pferdetrainings, der klassischen Dressur und der Physiotherapie. Ich blogge aber auch, und stelle meiner Leserschaft kostenlose Artikel zur Verfügung von denen ich denke, sie verschaffen dem Leser einen Mehrwert.

 

Unter einem Mehrwert verstehe ich über Themen zu schreiben, die aus meiner Kernkompetenz, also dem gymnastizierenden Pferdetraining, der klassischen Dressur oder der Physiotherapie kommen. Themen, innerhalb derer man mich um 2h morgens wecken könnte für ein spontanes Referat... Ich schreibe über Themen wozu ich irgendwann mal eine Ausbildung genossen habe, und auf einen fundierten Wissensschatz zurück greifen darf.  Innerhalb meiner Artikel wäge ich jedoch ab, was stelle ich meinem Leser kostenlos zur Verfügung, und was fällt bereits in einen Bereich den ich wirtschaftlich abdecken möchte und auch muss.  Mein Ziel ist stets, den Leser dahingehend am Interesse zu wecken, mehr über ein bestimmtes Thema erfahren zu wollen und den persönlichen Kontakt herzustellen.

 

Ich kenne einige Blogs wo auch ich gerne rein lese und mich über die Artikel freue, weil sie auch mir gewissermaßen einen Mehrwert schenken. 

Wenn jedoch "Lieschen Schlauberger" (Name frei erfunden) in den Ferien beschließt nun auch zu bloggen und sich, nachdem sie merkt ihre Pferdebilder kommen zumeist nur bei den eigenen Freunden gut an und neue Fans oder gar Reichweite wird damit nicht gewonnen, an Themen heran wagt, denen sie nicht gewachsen sein kann, außer "Tante Googel" hilft ihr dabei...dann wird es schwierig für mich, diesen Trend zu verstehen. Man merkt am Schreibstil, am Satzbau und an den verwendeten Formulierungen doch sehr schnell, was Sache ist und wo das vermeintliche Wissen her kommt.

 

"Schuster, warum bleibst du nicht bei deinen Leisten?" 

Das frage ich mich oft, wenn ich diverse Artikel lese. Die "Hausfrau und Mutter" (beliebig abänderbar) mit Tagesfreizeit und eigenem Pferd gibt Tipps zur Ernährung und für das körperliche Wohlbefinden, man findet detaillierte Anleitungen von reiterlichen Lektionen bis zur Hufbearbeitung..... mitunter alles erstellt von Laien.

 

Gerade Gesundheitsthemen im weiteren Sinne sind ja sehr beliebt, und der "gemeine Blogger" hat erkannt, bestückt er seine Artikel mit den Worten "Anatomie und Biomechanik" macht das gleich den Eindruck von etwas Besonderem, und das bringt schlussendlich mächtig Reichweite.
Ein sehr fragwürdiger "Trend" zumal vieles aus diesem Bereich schlicht weg falsch interpretiert wird, Zusammenhänge nicht studiert verstanden werden und der Leser dahingehend irre geführt wird, wie easy und unkompliziert man doch an nahezu allem selbst Hand an legen kann. Anleitungen zu Massagen, ob dabei die Kontraindikationen fehlen spielt "keine Rolle. Und nicht zu vergessen - Kräuter. Kräuter sind ja auch ein beliebtes Thema, wo man Reichweite erzielt und dem Leser suggerieren kann wie einfach man diese doch nicht ins Pferd füllen kann - alles mit den Recherchen des Bloggers.

 

Die Artikel sind manchmal gar nicht schlecht recherchiert, je nachdem welcher Quellen sie entspringen. Für mich stellt das aber immer eine Frage der Ehre dar.

Ich esse sehr gerne und koche auch gerne. Ich würde mir aber nicht anmaßen, darüber zu schreiben was im Ausmaß über diese Leidenschaft hinaus geht und womöglich die Ehre eines Koches mit meinem eventuell stümperhaften Schriftstück zu verletzen.

 

Ein seriöser Journalist wird immer den Experten hinter seinen Texten nennen. Diverse Blogger bedienen sich vielfach lediglich am Gedankengut ihrer Recherchen und verfassen reichweitewirksam ihre massenkompatiblen Texte welche oft aus den obligatorischen "20 Jahren Pferdeerfahrung" entspringen sollen.

Amüsanter Weise, sind diese Personen meist Anfang bis Mitte 20. "Was also, "Schätzelein", möchtest du aus deiner frühen Kindheit deiner Leserschaft an Erfahrung mitgeben, die dich berechtigt über zum Teil hoch komplexe Themen zu schreiben? " frage ich mich milde lächelnd.

 

Da werden Themen quasi am Fließband raus geknallt, und ich bin oft geneigt den Autoren zu fragen, wo bleibt die Demut und nicht zuletzt die eigene Ehre und euer Stolz?

Texte, die einem beim Lesen sehr bekannt vor kommen, wurden sie schließlich irgendwann von einem wahren Experten auf seinem Gebiet verfasst. "Lieschen Schlauberger" und ihre Kolleginnen sind natürlich über Datenklau und Copyright informiert, und so wird der Satzbau ein bisschen verändert, mit ein paar "eigenen" Formulierungen gespickt,- und schon hat man "seinen" neuen Blog parat.

Demut, Ehre, Stolz - wie steht es um diese Werte?

 

"Geiz ist definitiv geil"  in unserer Gesellschaft und so nimmt der Konsument/Leser gerne an, was er kostenlos bekommt. Umso mehr Leser ich anspreche, umso mehr Verantwortung trage ich auch!

 

Ich bin oft in der Tat schockiert, mit welch Leichtfertigkeit, oder scheinbarer Gedankenlosigkeit gebloggt wird.

Selbstverständlich wird der Konsument/Leser gerne eine "Schritt für Schritt"-Anleitung kostenlos annehmen. Was nichts kostet  bringt erstmal ein gutes Gefühl. Man denke dabei an die "Schnäppchenjagd". Dieses gute Gefühl beim Leser schafft natürlich Reichweite. Blogs mit Anleitungen sind sehr beliebt, und werden gerne weiter verbreitet. Doch kritisch hinterfragt,- wie ist die Qualität dieser Anleitungen...? Wo stammt das Wissen dazu her...?

Im besten Falle enthalten diese Blogs noch den Hinweis professionelle Hilfe zu holen, was der Leser diese Artikel selten tun wird, sondern statt dessen darauf wartet, bis "Susi Oberschlau" (Name frei erfunden) 14 Tage später das selbe Thema aufgreift, weil sie gesehen hat es brachte bei ihrer "Kollegin Lieschen Schlauberger" viele likes & Shares, und das Thema etwas abändert. 

 

Die "pferdige-Gesellschaft" bekommt also was sie verlangt - der Sattel des Pferdes wird mittels Bildern in diversen Foren "angepasst", ausgebildet wird das Tier genauso mittels Blogartikel wie es gesund erhalten wird, denn "Dr.Internet" weiß schließlich 0-24h Rat. Völlig kostenlos, und manchmal leider auch umsonst....

Wie viel "Wert" bei manchen Pferdebesitzern das gratis online-Wissen hat erkennt man zum Teil, in wie vielen Gruppen wer registriert ist um möglichst viele Bereiche wissenstechnisch abzudecken. Tummeln sich doch in fast allen Facebook-Gruppen selbsternannte Fachkräfte mit guten Ratschlägen genauso wie Tierärzte, Hufbearbeiter, Therapeuten und Trainer die in ihrer Freizeit bereitwillig und kostenlos "zu Diensten" sind.

 

Ich bin mir meiner überspitzen Darstellung bewusst, doch ist genau das eine Entwicklung in der Pferdewirtschaft die mich sehr nachdenklich macht.

Es geht dabei weniger um den wirtschaftlichen Zweig. Ein etablierter Experte, auf welchem Gebiet auch immer, wird stets sein Klientel haben und die Mehrheit der zumindest mir bekannten Pferdebesitzer schätzt den direkten Kontakt zu seinem "Fachpersonal". Sondern es geht um die Verantwortung.

 

Auch ein Laie kann gewissermaßen Experte auf einem Gebiet sein, wenn er sich entsprechendes Wissen angeeignet hat, und aus seiner Erfahrung heraus andere profitieren können. Doch erfahrungsgemäß wird auch derjenige mit Vorsicht darüber walten, was er Dritten als allgemein gültiges Wissensgut zur Verfügung stellt. Was beim eigenen Pferd gut funktioniert, muss noch lange nicht die Masse abdecken. Und genau diese Masse erreicht das Internet. Ein wahrer Experte wird zumeist auch aus einem tieferen Erfahrungsschatz schöpfen können, und sich der Individualität wie er selbigen erworben hat, bewusst sein.

 

Das Internet beschert uns allen sehr viel Gutes und jeder, der so wie wir Blogger ein Teil davon ist, möge sich seiner Verantwortung bewusst sein. Wir geben unseren Lesern kostenloses Wissen, wofür man früher mitunter teure Kurse besuchen hat müssen oder Bücher gekauft hat. Das ist gut und auch wichtig, denn so erreicht unser Wissen auch Gesellschaftsschichten für die gewisse finanzielle Aufwände gar nicht möglich sind. Doch abzuwägen, was IST tatsächlich Wissen und worauf kann "die Reiterwelt" getrost verzichten sollte meiner Meinung nach jeder, bevor er seinen Blog auf "veröffentlichen" klickt. Dazu kommt die Verantwortlichkeit der Vorbildfunktion, welcher man sich innerhalb seiner Zielgruppe bewusst sein muss. Gerade wenn es sich um Seiten mit überwiegend junger Leserschaft handelt sollte man aus Verantwortlichkeit heraus einmal mehr seine Inhalte und postings prüfen, und sich gegebenenfalls stets die Frage stellen, ob diese auch massenkompatibel nachahmenswert sind. Aus Respekt und Verantwortung.

 

 "Seid authentisch, seid ihr selbst und schreibt mit bestem Wissen und Gewissen für eure Leser, und nicht für eure Reichweite!"

 

#Pfairness dem Leser gegenüber!

 

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So

05

Jul

2015

5 Übungen um die Beweglichkeit des Pferdes zu fördern

 

Ob Hitzewelle, Schlechtwetter-Phase oder andere Faktoren die zu einer Trainingspause des Pferdes führen können,-  Mobilisationsübungen sind ein wertvoller Beitrag für die Muskulatur und das Wohlbefinden des  Pferdes

Ich möchte in diesem Blog ein paar Übungen zur Förderung oder Erhaltung der Beweglichkeit zeigen, die das Pferd im Stand ausführt und somit eine körperliche Anstrengung weitgehend minimiert ist.

 

 

Vorweg sei erwähnt, dass die Übungen in die Kategorie der Dehnungen/Mobilisationen einzureihen sind, und diese nur an Pferden ohne bereits nachgewiesener oder erkenntlicher Probleme am Bewegungsapparat ausgeführt werden sollen. Im Zweifelsfalle ist stets der Tierarzt oder Therapeut zu fragen, ohne dass diese Übungen selbigen ersetzen können.

 

 

Bei der Dehnung unterscheidet man zwischen aktiver Dehnung und passiver Dehnung. Bei der aktiven Dehnung bewegt sich das Pferd selbstständig im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten. Die passive Dehnung kann vom Pferd nicht selbst durchgeführt werden, und geht im Ausmaß über die aktive Dehnung hinaus. Das passive Dehnen kann die Bewegungsamplitude verbessern, und fördert zu dem die Koordination des Pferdes und stellt allgemein ein sinnvolles Ergänzungs- und Erhaltungstraining dar, wenn das Pferd nicht auf herkömmlichen Wege gearbeitet werden kann.

 

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Di

23

Jun

2015

Fairness, Höflichkeit und Respekt im Netz geht uns alle an - #Pfairness


Dass wir mit unseren Pferden stets fair, höflich und respektvoll umgehen sollen ist nicht nur mir, sondern auch den meisten Pferdebesitzern und Ausbildnern ein großes Anliegen.

Doch wie gegen wir mit den Menschen um?

Wer in diversen Pferdeforen oder Facebook-Gruppen oder Seiten unterwegs ist wird ihn kennen, den alltäglichen Zickenkrieg, die Streitigkeiten und Grundsatzdiskussionen die nicht selten verbal unter der Gürtellinie verlaufen, die Hetzkampagnen "wer denn nicht was schon wieder "verbrochen" hat", das "Zerreißen" von Bild- und Videomaterial Dritter welches geteilt wird und dann unter dem Deckmantel der Blickschulung der Meute vorgeworfen wird..... 

 

Sollte es nicht unsere Aufgabe sein, zu zeigen wie es besser geht anstatt mit dem Finger auf andere zu deuten?

Wir Seitenbetreiber und Administratoren von Gruppen können mit den Inhalten die wir posten und wir mit euch interagieren vieles beeinflussen. Ich für meinen Teil spreche mich ganz klar für  "no hate"  im Netz aus und poste Beiträge die meine Leser unterhalten und informieren sollen, ohne auf Kosten anderer zu gehen.

Wenn man sogenannten Hatern und Trollen keine Plattform bietet, ist das schon ein guter Schritt die Kommunikation in den sozialen Netzwerken ein wenig freundlicher zu gestalten. So wurde die Idee geboren, mich mit anderen Seitenbetreibern, die diese Philosophie teilen zusammen zu tun um diese Botschaft zu verbreiten.

 

 

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Sa

23

Mai

2015

Unter die Lupe genommen! Die Firma Procavallo im Test - der Weg zur Wunschschabracke


Wer kennt das nicht? Manchmal "muss" es etwas Besonderes sein, oder man hat eine gewisse Vorstellung von einem Produkt und genau das soll es sein. Möglichst kompromisslos.  Oft scheitert man aber an der im Handel angebotenen Massenware, weil die Auswahl nicht der Vorstellung hinsichtlich Qualität, Passform, Farbzusammenstellung oder Größenangebot entspricht.

 

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Fr

15

Mai

2015

Von psychischen Traumen, Misshandlungen und Ängsten zum Vertrauen.... Fallbeispiel einer persönlichkeitsbildenden Pferdepersönlichkeit


Petra von der Pferdeflüsterei hat eine Aktion ins Leben gerufen, an der ich mich gerne beteilige. Es geht darum, dass verschiedene Blogger ihre Wege beschreiben zum Thema Vertrauen mit dem Pferd.

 

Ich wurde von Tanja von Tash Horse Experience nominiert, da ich gerade dein Jungpferd anreite. Dieses junge Pferd hat eine bewegende Vorgeschichte, die ich als Fallbeispiel schildern möchte. In Stichworten geht es um:

  • psychische Traumen
  • Misshandlung
  • Angst

Ich suchte primär ein Pferd nach den Kriterien "Noriker, Schwarzflecktiger, jung, Hengst, gesund, bestimmte Linienzucht...".


Als ich Pauli das erste Mal sah, stand er bei einem Händler in einer bis oben hin vergitterten Box. Entzückt von seinem Ansehen öffnete ich die Türe, trat unverblümt ein und wollte auf das entzückende Fohlen zu, um mich bekannt zu machen. Als ich auf ihn zu ging, drehte mir der Kleine das Hinterteil zu und ich blieb erstmal stehen. Pauli zog die Kruppe ein wie ein Hund der Prügel erwartet und war binnen kürzester Zeit schweißgebadet. Er stand mit dem Kopf zur Wand und zitterte wie Espenlaub. Jedes Wort von mir versetzte ihn in Angst, jegliches beruhigende Zureden ließ ihn noch tiefer in seine Ecke kriechen.


Ich zog mich langsam zurück und setzte mich still in die gegenüberliegende Ecke in seiner Box. Dort saß ich mit gesenktem Blick stundenlang und wartete ab.  Zeit spielte in dem Moment keine Rolle, auch zeigte ich zu dem Moment keine Emotion.  Pauli blickte sich kein einziges Mal zu mir um, er schwitze und zitterte weiter und so beschloss ich zu gehen. Ich stand langsam auf, drehte mich in Richtung Türe um und sagte: "Kleiner Mann, wenn du es nicht schaffst über deinen Schatten zu springen mir eine Chance zu geben, dann muss ich wohl gehen".  In dem Moment fühlte ich seinen Atem in meinem Nacken, und das war wohl der bewegendste Moment der mich heute noch sehr berührt.


Als es um das Verladen des kleinen Pferdes ging, waren sofort 4 "helfende" Männer zur Stelle, die versuchten, ihn mit Stichen der Mistgabel in die Kruppe und Schlägen mit Stocken auf seinen Rücken dazu zu bewegen aus der Box zu kommen. Mit jungen Hengsten macht man das so, wurde mir erklärt...Ich versuche beim Schreiben meine Emotionen zurück zu halten, meiner Wut und dem damaligen Ärger keinen Platz zu schenken und das möglichst emotionslos zu schildern.  Pauli hat sich nicht geweht, er hat die Misshandlungen zitternd über sich ergehen lassen. Ich habe das Pferd übernommen und er ließ sich anstandslos alleine verladen. Sein Halfter war am Unterkiefer eingewachsen und brachte die nächste Misshandlung ans Tageslicht. Nach meiner Recherche wurde Pauli auf der Alm geboren und war erst 4 Monate alt, als er von seiner Mutter getrennt und von der Milch abgesetzt wurde. Das lief so ab, dass bei Almabtrieb die Mutter in einen Hänger verladen wurde, Pauli in einen anderen.  Dieses psychisches Trauma  war wohl schwerwiegender als der körperliche Schmerz durch das damalige Anlegen des Halfters, das man ihm nie mehr abgenommen hat und schlussendlich eingewachsen war....


Zusammenfassend habe ich ein junges Pferd in meine Obhut übernommen, dass


a) in seiner geistigen und körperlichen Entwicklung zurückgeblieben war aufgrund des frühen Absetzens von der Mutter und ausbleibenden sozialen Kontakten.

b) durch Schläge auf den Rücken und die Kruppe misshandelt wurde.

c) allgemein verängstigt war.


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So

21

Dez

2014

Ein Blick zurück, einer nach vorne, und ein herzliches Dankeschön...

 

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende, und ich möchte auf ganz persönliche Art zurückblicken...

 

Wenn der Körper manchmal nicht mehr so mitspielt, wie man das gerne möchte, dann kommt ein Punkt wo man seinem Umfeld offene Worte schuldet und das möchte ich an der Stelle tun. Ich lebe seit vielen Jahren mit einem bereits fortgeschrittenem Stadium von Arthrosen in mehreren Bereichen meines Körpers, und so gibt es mal mehr, mal weniger Phasen in denen der Schmerz mein ständiger Begleiter ist. Es fällt mir oft schwer, in Zeiten eines akuten Schubes aktiv am Pferd zu arbeiten, und so haben mich zwei kurz aufeinander folgende Bandscheibenvorfälle zu Beginn des Jahres auch dazu gezwungen, etwas leiser tu treten. Ich danke meinen Kunden für ihr Verständnis dafür.

Mit immer wiederkehrenden Zuschriften von interessierten Pferdebesitzern zu meinen Kernthemen, die ich aber räumlich nicht erreichen kann, beschloss ich einen Richtungswechsel vorzunehmen um auch diese Menschen erreichen zu können.

Der erste Schritt war, eines meiner Vortragsthemen in Buchform zu verfassen und ich freue mich, dass "Basiswissen über die Muskulatur des Pferdes - Muskulatur verstehen - Training optimieren" in den wenigen Monaten seit Fertigstellung bereits bis weit über die österreichischen Grenzen verbreitet wurde. Ich danke meinen Lesern für das Interesse an diesem so wichtigen Thema!

 

Aus meiner Arbeit direkt am Pferd und aus persönlichen Erfahrungen mit den Besitzern und Besitzerinnen wurde die "Schwer in Ordnung" - Trainingsserie geboren.

Damit möchte ich all jenen ein "Werkzeug" in die Hand geben, die beispielsweise nicht die Möglichkeit haben einen fixen Trainer Vorort zu haben oder denen es aus finanziellen oder logistischen Gründen nicht möglich ist Kurse zu besuchen und dennoch praxisbezogen lernen möchten.

Mein Ziel war, Videoclips  zu produzieren, die in verständlichen und sinnvoll aufgebauten Lernschritten von jedem nachvollziehbar und umsetzbar sind. Dabei war mir wichtig, die Clips praxisbezogen zu machen, und den sogenannten Freizeitreiter mit seinem "Freizeitpferd" anzusprechen. Mit dem Bewusstsein, dass ein Lehrfilm den Trainer Vorort zwar nie zur Gänze ersetzen kann, möchte ich dennoch ein Stück Wegbegleiter sein, neue Inspiration geben, mein Wissen teilen und Hilfestellung rund um das Thema Pferd, seine Gesundheit und Ausbildung nach meinen Gesichtspunkten geben - fachlich fundiert, effizient und von den Kosten erschwinglich.

Ich wollte die Clips professionell gedreht, geschnitten und produziert haben, und bedanke mich auf diesem Wege herzlich bei meinem Produzenten Lukas Erhart (http://www.erhart.eu/dienstleistungen/videoproduktion) . Danke, für deine Professionalität und dass du immer gute Laune und Geduld zum Dreh mitbringst!

Die Clips sind ganz bewusst mit Kaltblutpferden gedreht um zu zeigen, dass JEDES Pferd im Rahmen seiner Möglichkeiten tolle Leistungen zeigen kann und ich möchte damit vielleicht dem Einen oder Anderen die "Scheu vor der Dressur" nehmen.

Mir ist wichtig, dass auch  Fehler gezeigt und das Filmmaterial nicht nur für das Auge des Betrachters "schön" beschnitten wird, denn sie passieren jedem. Aus jedem Fehler lernt man und macht eine Erfahrung.

Wir konnten dieses Jahr 3 Lehrfilme fertigstellen und sie über den Webshop dieser Seite zur Verfügung stellen. Dabei möchte ich mich bei Ing. Michael Knapp (http://www.knapp-it.co.at/) für die Programmierung der Seite und den reibungslosen technischen Ablauf bedanken.

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Di

21

Okt

2014

Erfahrungsbericht Fellsattel

Ich habe mich für das Modell "Premium Plus" aus dem Hause "Christ" entschieden.

 

Der Sattel macht hinsichtlich der Qualität und Verarbeitung einen sehr guten Eindruck. Die mittels Klettverschluss eingesteckten Verbundschaumeinlagen dämpfen die Sattellage gut, und sind genauso wie die Sitzfläche abnehmbar. So ist der Fellsattel gut in der Maschine waschbar. Die Gurtstrippen sind am Sattelblatt vernäht und geben aus meiner Sicht für die meisten Pferde eine optimale Gurtposition her. Im Gegensatz hierzu kann es beim Modell "Iberica" bei bestimmten Pferdetypen dazu kommen, dass die Gurtung zu weit hinten liegt, da diese mehr mittig vernäht ist. Auch erscheinen mir die Gurtstrippen beim Iberica kürzer, was bei kräftigeren Pferden Probleme mit herkömmlichen Kurzgurten geben kann.

 

Als Gurt habe ich erst einen Kurzgurt mit einseitigem Elastikteil gewählt. Aus heutiger Sicht kann ich davon nur abraten, da bei jeglichen baumlosen Sätteln, so auch beim Fellsattel, der in sich schon sehr flexibel und beweglich ist, mitunter mehr Druck auf das Brustbein des Pferdes kommen. Dieser Druck auf das Brustbein kann bei bestimmten Bewegungsabfolgen, wie zum Beispiel im Moment des Angaloppierens auftreten.

Sensible Pferde können hier heftige Reaktionen zeigen. In meinem Fall klemmte das Pferd vorwärts und hat seine Energie statt dessen nach oben, also bockend entladen.

Ich rate also unbedingt, auf jegliche elastischen Einsätze im Gurt zu verzichten. Heute verwende ich einen Lammfellkurzgurt, wobei auch die Form des Gurtes für die korrekte Lage des Sattels ausschlaggebend ist. Die Wahl fiel auf einen Mondgurt, der für Pferde mit voluminösem Rippenbogen ideal ist. Bei der Länge des Gurtes ist wichtig, den Ellbogenbereich des Pferdes frei zu halten, sodass die Schnallen darüber zu liegen kommen.

 

Um keine Druckstellen am Rippenbogen zu versursachen wurde der Sattel mit speziellen Steigbügelriemen, bei denen die Schnalle nach unten weist versehen. Dazu Sicherheitssteigbügel, da der Fellsattel keine Sturzfeder im herkömmlichen Sinne hat.

 

Eine Sattelunterlage ist bei den "Plus-Modellen" anhand der bereits eingearbeiteten Polsterung nicht mehr nötig. Bei Pferden mit unzureichender, oder atrophierter Rückenmuskulatur rate ich prinzipiell zu einem polsterbaren Pad darunter. Die Firma "Grandeur" bietet hier ein breites Spektrum für jeden Anspruch in sehr guter Qualität. Ich habe mich zum Schutze vor Verunreinigungen für ein einfaches Lammfellpad als Unterlage entschieden.

Zum Zwecke des Tests wurde ein sogenanntes "Carola-Pad", ein Knetpad darunter gelegt um etwaige Druckspitzen zu erkennen.

 

Geritten wurde eine ca. 30 minütige Einheit in allen drei Grundgangarten und Seitengängen in Kombination. Das Pferd war bereits von Beginn an sehr gut gelöst und leicht in der Schulter. Aus reiterlicher Sicht, ist der Fellsattel sehr angenehm zu sitzen, zeigt aber Sitzfehler sehr deutlich auf und auch ich hatte zu Beginn damit zu kämpfen. Jegliche Sitzfehler stören das Pferd im Gleichgewicht und sind eine inakzeptabele Belastung für den Bewegungsablauf und Rücken des Pferdes. Grund genug, mich intensiver Sitzschulung zu unterziehen.

 

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Trainingstage österreichweit und im benachbarten Ausland -Termine auf Anfrage.

 

Mail: info@hippovital.at

Tel: +43 (0) 664/ 503-26-33

 


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