Mo

29

Mai

2017

Zielgerichtetes Pferdetraining - für mehr Mobilität, Vitalität und Motivation

In den Sattel schwingen und los geht es?

Zum Aufwärmen die üblichen 10 - 20 Minuten Schritt am langen Zügel, Runde um Runde der Reitbahn entlang. Eine gute Gelegenheit für den Reiter in der Gegend herum zu gucken, zu telefonieren, oder sich mit anderen Reitern in der Bahn zu unterhalten...

Nach der Aufwärmphase folgt eine halbe Stunde Leichttraben, schön den Hufschlag entlang mit einigen Handwechseln über die Diagonale. Nun ist das Pferd bereit für den Galopp, - ein bisschen "müde machen" bevor die "Arbeit" richtig los geht:

Hufschlagfiguren reiten, "zirkeln", Übergänge -weiß man, sind wichtig! - doch wie diese ganzen Übungen sinnvoll und zielgerichtet auf das eigene (Trainings-) Pferd umgelegt werden, daran denken viele Reiter nicht.

So geritten, ist die Übungseinheit viel mehr ein reines Bewegen des Pferdes, als dass sie ein zielgerichtetes Training darstellt.

 

Zielgerichtetes Pferdetraining bedeutet unter Anderem:

Die Muskulatur des Pferdes auszubilden, es systematisch feiner und durchlässiger, schöner und anmutiger, aber auch leistungsbereiter zu machen.

 

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Mo

19

Dez

2016

Schwer in Ordnung!

 

Unter dem Namen "Schwer in Ordnung" , kurz SIO, haben mein Team und ich ein online Trainingsprogramm ins Leben gerufen, das Pferd und Reiter gleichermaßen Spaß macht.

 

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Mo

03

Okt

2016

Widersetzlichkeit beim Pferd

Sicherheit Pferd
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Di

13

Sep

2016

"Reiten im Einklang mit der Anatomie des Pferdes"

Einladung zum Vortrag und Kurs

12. - 14. Mai 2017

Bensheim, Hessen, Deutschland


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Fr

17

Jun

2016

Wenn das Pferd im Vorwärts klemmt - das verhaltene Pferd

 

Wenn das Pferd im Vorwärts klemmt, bedeutet das, dass das Pferd entweder nicht anders laufen kann, oder von Seiten des Ausbildners nicht anders laufen darf.

Beide Punkte sind dahingehend eng miteinander verbunden, das ein Pferd, welches im Verhältnis zu seinem Körperbau (dem Exterieur) von Seiten des Ausbildners im Arbeitstempo zu langsam gearbeitet wird, bald auch nicht mehr anders kann.  

 

Es fehlt an Schwung in der Bewegung, es fehlt an Energie. Das sind die Punkte, die dem Pferdebesitzer zumeist auffallen. Was ein zu "untertouriges" Arbeiten für negative Folgen für die Muskulatur und alle daran angeschlossenen Strukturen des Pferdes mit sich bringt, möchte ich an dieser Stelle in groben Zügen darstellen.

 

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So

01

Mai

2016

Aufbau der (Grund-) Kondition des Pferdes

 

Der Aufbau einer Grundkondition darf hinsichtlich der Trainingstechnologie nicht mit dem Wiederaufbau des Pferdes nach Ruhe- oder verletzungsbedingten Pausen verwechselt werden.

Eine korrekt aufgebaute Grundkondition geht auch nach Pausen des Pferdes nicht gänzlich verloren, und erfordert somit im Wiederaufbau eine differenzierte Herangehensweise als der Aufbau der Grundkondition an sich. 

 

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Fr

09

Okt

2015

Die Losgelassenheit des Pferdes - 6 Gedankengänge von wahren Pferdemenschen


Losgelassenheit bedeutet zum einen eine geistige Zwanglosigkeit und zum anderen, als medizinischen Aspekt, die Bewegung aus einer lockeren, unverkrampften Muskulatur.

Demnach beschreibt die Losgelassenheit einen psychisch und physisch völlig spannungsfreien Zustand.

 

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Mo

01

Jun

2015

Die Geraderichtung am Anfang der Pferdeausbildung

Frühe Geraderichtung - schonende Ausbildung

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Mi

25

Mär

2015

Der Sinn oder Unsinn von Gerte oder Sporen

 

Im Zuge meiner Arbeit als Trainerin begegne ich immer wieder Reitern, deren Pferde sich im Vorwärts verhalten und die Schenkelhilfe des Reiters schwer bis gar nicht annehmen.

Oft stellt sich dann die Frage, den sogenannten Schenkelgehorsam mit der Gerte oder dem Sporen wieder herzustellen? Aus meiner Sicht bedarf es zur Beantwortung dieser Frage einem grundsätzlichem Verständnis über die biomechanischen Vorgänge im Pferdekörper, sowie einer Betrachtung der Hilfengebung im Allgemeinen.

 

Das Streben nach Vorwärts hat primär nichts mit Geschwindigkeit zu tun, sondern stellt vielmehr eine psychische Haltung dar, der das Pferd auch gewachsen sein muss. Es bedeutet, den absoluten Willen des Pferdes, jederzeit sofort auf die Reiterhilfe anzutreten.

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Mi

17

Dez

2014

Die Dehnungshaltung des Pferdes - vorwärts abwärts um jeden Preis?

 

Der Kopf muss runter....In unterschiedlichen Sparten der Reiterei eine weit verbreitete, wie auch meiner Meinung nach irrtümlich verbreitete Ausbildungsmethode.

Bei den Einen ist es gar das Ziel über das nicht hinweg gearbeitet wird, bei den Anderen der Weg dahin.

Um meine Gedankengänge zu verdeutlichen, bedarf es vorweg ein wenig Hintergrundwissen aus der Anatomie und der Bewegungslehre.

 

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Sa

01

Nov

2014

Über die Anatomie der Hinterhand, die Tragkraft und Versammlung

Anatomie des Pferdes

Betrachtet man das Skelett des Pferdes, so wird man feststellen, dass das Pferd schon aufgrund seiner Konstruktion der Wirbelsäule als Reittier nicht geschaffen ist.

 

Die Vorhand des Pferdes ist über die Schulterblätter rein muskulät mit dem Rumpf verbunden, da Pferde kein Schlüsselbein haben. Das macht die Vorhand zwar enorm stoßdämpfend und mobil, aber auch sehr verletzungsanfällig. Zu dem bringt der massive Schädelknochen vermehrt Gewicht auf die Vorhand.

 

Die ersten 8 Rippen sind mit dem verhältnismäßig kurzen Brustbein verbunden, die restlichen 10 Rippen sind die sogenannten Atmungsrippen. Die gesamte Wirbelsäule des Pferdes gleicht einer "Hängebrückenkonstruktion" und gilt als besonders sensibler Bereich für den Reiter.

 

Die Hinterhand des Pferdes ist über das Kreuzdarmbeingelenk (ISG) mit der Wirbelsäule verbunden, wodurch Kraftentwicklung möglich ist.

 

Der "Motor" des Pferdes sitzt also aufgrund der knöchernen Verbindung zur Wirbelsäule eindeutig an der Hinterhand des Pferdes. Die "Lenkung" bzw. Steuerung übernimmt die, in sich flexiblere, Vorhand.

Die Aufgabe des pferdegerechten Reitens besteht darin, im Trainingsverlauf des Pferdes ein Entlasten der sensiblen Vorhand durch Förderung der Lastaufnahme, und damit der Tragfähigkeit der Hinterhand zu forcieren.

 

 

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Fr

17

Okt

2014

Über die Zügelhilfen, die Zügelführung und deren Auswirkungen

Für viele Reiter stellen die Zügelhilfen ein großes Mysterium dar, da ihnen der Einfluss auf den gesamten Pferdekörper oft gar nicht bewusst ist.

 

Vereinfacht gesagt, steuert die Zügelhilfe die Lenkung des Pferdes und wirkt ja nach angewendeter Zügelführung sowohl auf die Vorhand, als auch auf die Hinterhand des Pferdes ein. Die Schenkelhilfen wirken primär auf die Hinterhand, also den „Motor“ des Pferdes ein.

 

Je nach breite der Zügelführung gewährt man der Schulter des Pferdes mehr oder weniger Rahmen und Stabilität. Die Breite der Zügelführung bestimmt also der Ausbildungsstand des Pferdes. Dem zufolge werden junge oder unausgebildete Pferde, die noch mehr Stabilität in der Schulter benötigen, mit breiterer Zügelführung geritten. Im Zuge der Ausbildung nähern sich die Zügelhände dahingehend an, bis nach klassischem Wege auf einhändige Zügelführung umgestellt werden kann. 

 

Um das Pferd nun zu lenken oder abzuwenden, muss immer die Gewichtshilfe vorangehen.  Pferde wollen sich von Natur aus ausbalancieren. Vom Reiter unverdorbene Pferde reagieren von Grund auf sehr sensibel auf alle Schwerpunktverschiebungen. Diese natürliche Fähigkeit gilt es absolut zu wahren, und nicht künstlich „abzutrainieren“, da sich die Zügelhilfen dadurch minimieren!

 

Die impulsweise Hilfengebung hält das Pferd aufmerksam und belohnt es durch sofortiges Nachgeben mit dem sogenannten „entlassen in Freiheit auf Ehrenwort“. Die Hilfen, egal ob Gewichts-, Zügel-, oder Schenkelhilfen setzen erst dann wieder kurzfristig ein, wenn das Pferd diese auch tatsächlich braucht. Etwa wenn es seine Balance verliert oder die Haltung verschleißträchtig wird.

 

Zwei Punkte, die sich besonders fatal auf die physischen Strukturen auswirken und leider ein vielfaches Problem in der Reiterei darstellen, möchte ich näher betrachten. Die rückwärtsführende Zügelhand und die zu tief eingestellten Zügelhände.

 

Der Schädel eines durchschnittlichen Pferdes hat bis zur Lage der Trense, also der Lade, etwa eine Länge von 40 cm und einen Spielraum vom Genick zur Halswirbelsäule von etwa 4 cm. Das ergibt eine Hebelwirkung von 4:40 bzw. 1:10. Wie in meinem Artikel über die doppelt gebrochene Trense dargestellt, verzehnfacht sich jedes Kilogramm Zügelanzug auf das sensible Genick.

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