Mi

18

Jan

2017

Huf -Wissen - Funktion und innere Strukturen

 

Hufabszesse, dünne Sohle, "fühlige" Pferde, Stellungsfehler und Gangbildstörungen, brüchiges Wandhorn, im schlimmsten Fall Hufrehe.... Hufprobleme, über die in irgend einer Form nahezu jeder Pferdehalter irgend wann einmal klagt.

 

Viele dieser Probleme sind schlicht weg hausgemacht, und darauf möchte ich in einer darauffolgenden Artikel - Serie zum Thema "ohne Huf kein Pferd" eingehen und meine Sichtweise aus der Anatomie und Biomechanik darlegen. Die Beiträge dienen der Erklärung von Zusammenhängen, und nicht um bearbeitungstechnische "Fachsimpeleien" aufzugreifen.

 

Um Hufprobleme in ihrer Ursache zu erkennen, gilt es sich der Funktion des Hufes bewusst zu sein und seinen Blickwinkel zu ändern.

 

Der Huf ist kein "starrer Klotz" am Bein, sondern ein lebendiges, sich immer wieder erneuerndes Organ!

 

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Do

09

Jul

2015

Über 4 häufige Sitzprobleme und den Fluch oder Segen der Steigbügel.


Locker am Pferd zu sitzen ist unerlässlich, will man sein Pferd nicht im Rücken stören, es aus der Balance bringen, oder ihm gar Schmerzen zufügen. Ein "Lehrbuchsitz nach Schema F" kann jedoch keinesfalls als Norm gelten, da jeder Mensch seine anatomischen Individualitäten aufweist. Vielmehr bedarf es der eigenen Mobilität, sich auf die Bewegungen des Pferdes einlassen zu können, und diese nicht zu stören. Wie beim Pferd auch, arbeitet die menschliche Muskulatur in Ketten und hat Auswirkungen auf den gesamten Körper.

 

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Di

19

Mai

2015

"Motor" Hinterhand, "Schaltzentrale" Kreuzdarmbeingelenk


Das Kreuzdarmbeingelenk (Iliosakralgelenk, kurz ISG) bereitet vielen Pferden Probleme. Mit diesem Artikel möchte ich ein Verständnis für diese Struktur schaffen  um Problemen vorzubeugen.

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So

01

Mär

2015

Die Trachten - biomechanisches Gleichgewicht oder Dysbalance im ganzen Pferdekörper? 


Vorweg möchte ich klarstellen, dass dieser Beitrag nicht dazu gedacht ist, bearbeitungstechnische "Fachsimpeleien" aufzugreifen. Viel mehr geht es darum, ein Wenig Blickschulung zu geben für Probleme wie sie vielfach auftreten, den aktuellen Hufbearbeitungsintervall des Pferdes zu betrachten, und darüber hinaus zum Nachdenken anzuregen.

 

Viele Pferde aus meinem Arbeitsalltag als Trainerin haben einen nahezu fixen Bearbeitungsintervall, beispielweise kommt der Schmied alle 8-12 Wochen um das Pferd neu zu beschlagen. Leider gilt es noch immer bei vielen Pferdebesitzern als "Qualitätskriterium" des Schmiedes, wenn die Eisen möglichst lange halten und so werden Beschlagsperioden oft noch über diesen Zeitraum hinweg hinausgezögert. Auch bei Barhufpferden sind die Bearbeitungsintervalle oft für das jeweilige Pferd zu lange.

Zu lange heißt aus meiner Sicht, wenn das Pferd aufgrund des Bearbeitungsintervalls als Gesamtes in eine Dysbalance gerät, denn man darf nicht den Huf gesondert betrachten, sondern immer die daraus resultierende Konsequenz für den gesamten Körper.

Mitunter können gerade im Bereich der Trachten durch vernachlässigte oder unsachgemäße Bearbeitung enorme Dysbalancen, und auch körperliche Beeinträchtigungen, im gesamten Pferdekörper entstehen. Darauf möchte ich im weiteren Textverlauf näher eingehen.

 

Vorab, ein bewusst klein gehaltener Grundriss über die Funktion und Anatomie  der Trachten im Allgemeinen:

 

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Sa

01

Nov

2014

Über die Anatomie der Hinterhand, die Tragkraft und Versammlung

Anatomie des Pferdes

Betrachtet man das Skelett des Pferdes, so wird man feststellen, dass das Pferd schon aufgrund seiner Konstruktion der Wirbelsäule als Reittier nicht geschaffen ist.

 

Die Vorhand des Pferdes ist über die Schulterblätter rein muskulät mit dem Rumpf verbunden, da Pferde kein Schlüsselbein haben. Das macht die Vorhand zwar enorm stoßdämpfend und mobil, aber auch sehr verletzungsanfällig. Zu dem bringt der massive Schädelknochen vermehrt Gewicht auf die Vorhand.

 

Die ersten 8 Rippen sind mit dem verhältnismäßig kurzen Brustbein verbunden, die restlichen 10 Rippen sind die sogenannten Atmungsrippen. Die gesamte Wirbelsäule des Pferdes gleicht einer "Hängebrückenkonstruktion" und gilt als besonders sensibler Bereich für den Reiter.

 

Die Hinterhand des Pferdes ist über das Kreuzdarmbeingelenk (ISG) mit der Wirbelsäule verbunden, wodurch Kraftentwicklung möglich ist.

 

Der "Motor" des Pferdes sitzt also aufgrund der knöchernen Verbindung zur Wirbelsäule eindeutig an der Hinterhand des Pferdes. Die "Lenkung" bzw. Steuerung übernimmt die, in sich flexiblere, Vorhand.

Die Aufgabe des pferdegerechten Reitens besteht darin, im Trainingsverlauf des Pferdes ein Entlasten der sensiblen Vorhand durch Förderung der Lastaufnahme, und damit der Tragfähigkeit der Hinterhand zu forcieren.

 

 

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