Mo

04

Mai

2015

Die Wirkungsweise der einfach gebrochenen Trense


Dieser Blogbeitrag versteht sich als Auszug der aktuell laufenden Studien über die Wirkungsweise der verschiedenen Mundstücke.


Zum Zwecke der erforderlichen raschen Umschnallung der Zäumung im Zuge der Studien wurden fallweise Zügelsnaps verwendet. Diese dienen nur der Erstellung diverser Bildprojekte, und stellen keine Empfehlung dar, selbige zum Reiten zu verwenden!

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So

18

Jan

2015

Gedanken zum Knotenhalfter unter anatomischen Gesichtspunkten

 

Das Knotenhalfter - ein beliebtes Ausrüstung- und Ausbildungsstück.

 

Auf die Frage, warum es verwendet wird, bekomme ich vorzugsweise drei Antworten:

" Ich mache Horesmanship." (Anmerkung: gemeint ist hier die Ausbildungsmethode nach nht, Parelli, dergleichen)

" Ich mag es weil es so leicht ist"

" Mein Pferd lässt sich damit gut kontrollieren."

 

Das Knotenhalfter besteht zumeist aus einem 6mm dünnen, runden Seil. In der Regel hat es keine metallenen Schnallen zum Verschluss, wodurch es gewichtsmäßig in der Tat sehr leicht ist. Vielfach verleitet gerade diese Leichtigkeit auch, damit etwas besonders sanftes, mildes in Verbindung zu bringen.

 

Möchte man sich über die Wirkungsweise des Knotenhalfters kundig machen, so wird man von der "Horsemanship-Szene" erfahren, dass es ein "feines Kommunikationsmittel" ist und die Pferde prompt lernen auf Druck nachzugeben. Die Schlagworte "Respekt" und "Vertrauen" spielen in der Ausbildungsweise, die sich dem Knotenhalfter bedient, eine große Rolle.

 

Ich möchte, bevor ich die Wirkungsweise aus anatomischer Sichtweise betrachte auf die Anwendung durch den Pferdebesitzer/Trainer eingehen, wie ich sie Tag täglich zu Gesicht bekomme - sei es direkt und live bei der Arbeit, in diversen Pferdeforen und Internetgruppen oder Videoportalen wie zB auf YouTube.

Das (junge/unausgebildete/am Knotenhalfter ungeschulte) Pferd lernt dem Druck des Knotenhalfters nachzugeben, indem mit dem Bodenarbeitsseil impulsweise "geruckt" wird. Wie heftig der Ruck ausfällt, hängt von der Sensibilität und Bereitschaft des Pferdes ab nachzugeben. Reagiert das Pferd mit Gegendruck, so wird es durch den Druckaufbau rasch "unbequem" für das Pferd - so wurde mir das persönlich von einem Horsemanshiptrainer erklärt.  

Vielfach bekomme ich zu sehen, dass Pferde mittels aufeinander folgenden Rucken rückwärts geschickt werden. Dabei steht der Trainer meist frontal zum Pferd und ruckt in gewisser Abfolge am Bodenarbeitsseil, bis das Pferd entsprechend rückwärts ausgewichen ist.

Das im Horsemanship  Training fortgeschrittene Pferd weicht lediglich durch sanftes schwingen des Seiles. Vergessen darf man dabei nicht, dass auch dieses vermeintlich feine Pferd irgendwann einmal durch die Stufen der anfänglichen Druckausübung ging... 

 

 

Betrachten wir nun zur weiteren Orientierung die knöchernen Strukturen des Schädels

 

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Mo

20

Okt

2014

Die doppelt gebrochene Trense - über die Wirkungsweise und Anatomie im Pferdemaul

Ist die doppeltgebrochene Trense das sanftere Mundstück?

Um diese Frage zu beantworten, sollten meiner Meinung nach zumindest zwei Faktoren näher beleuchtet werden, nämlich die Anatomischen und die eigene Reitweise hinsichtlich der Zügelführung.

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Fr

17

Okt

2014

Über die Zügelhilfen, die Zügelführung und deren Auswirkungen

Für viele Reiter stellen die Zügelhilfen ein großes Mysterium dar, da ihnen der Einfluss auf den gesamten Pferdekörper oft gar nicht bewusst ist.

 

Vereinfacht gesagt, steuert die Zügelhilfe die Lenkung des Pferdes und wirkt ja nach angewendeter Zügelführung sowohl auf die Vorhand, als auch auf die Hinterhand des Pferdes ein. Die Schenkelhilfen wirken primär auf die Hinterhand, also den „Motor“ des Pferdes ein.

 

Je nach breite der Zügelführung gewährt man der Schulter des Pferdes mehr oder weniger Rahmen und Stabilität. Die Breite der Zügelführung bestimmt also der Ausbildungsstand des Pferdes. Dem zufolge werden junge oder unausgebildete Pferde, die noch mehr Stabilität in der Schulter benötigen, mit breiterer Zügelführung geritten. Im Zuge der Ausbildung nähern sich die Zügelhände dahingehend an, bis nach klassischem Wege auf einhändige Zügelführung umgestellt werden kann. 

 

Um das Pferd nun zu lenken oder abzuwenden, muss immer die Gewichtshilfe vorangehen.  Pferde wollen sich von Natur aus ausbalancieren. Vom Reiter unverdorbene Pferde reagieren von Grund auf sehr sensibel auf alle Schwerpunktverschiebungen. Diese natürliche Fähigkeit gilt es absolut zu wahren, und nicht künstlich „abzutrainieren“, da sich die Zügelhilfen dadurch minimieren!

 

Die impulsweise Hilfengebung hält das Pferd aufmerksam und belohnt es durch sofortiges Nachgeben mit dem sogenannten „entlassen in Freiheit auf Ehrenwort“. Die Hilfen, egal ob Gewichts-, Zügel-, oder Schenkelhilfen setzen erst dann wieder kurzfristig ein, wenn das Pferd diese auch tatsächlich braucht. Etwa wenn es seine Balance verliert oder die Haltung verschleißträchtig wird.

 

Zwei Punkte, die sich besonders fatal auf die physischen Strukturen auswirken und leider ein vielfaches Problem in der Reiterei darstellen, möchte ich näher betrachten. Die rückwärtsführende Zügelhand und die zu tief eingestellten Zügelhände.

 

Der Schädel eines durchschnittlichen Pferdes hat bis zur Lage der Trense, also der Lade, etwa eine Länge von 40 cm und einen Spielraum vom Genick zur Halswirbelsäule von etwa 4 cm. Das ergibt eine Hebelwirkung von 4:40 bzw. 1:10. Wie in meinem Artikel über die doppelt gebrochene Trense dargestellt, verzehnfacht sich jedes Kilogramm Zügelanzug auf das sensible Genick.

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